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Claus Boeser-Ferrari



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Die Fülle der exotischen Bezeichnungen, die Presse und Fans zu Claus Boesser-Ferrari in die Welt gesetzt haben, macht die Eigenständigkeit und Authentizität dieses Künstlers deutlich. Wer ihn als Lehrer oder in einem seiner Konzerte erlebt hat, hat einen Eindruck davon, was mit "großer Pfadfinder des Abends" gemeint sein mag. Tatsächlich erkundet Claus stetig neue Klangräume und webt an seinem musikalischen Kosmos. 

Claus Boesser-Ferrari macht dem Ruf des musikalischen Freigeistes, den er sich erworben hat, alle Ehre! Dies deutet schon seine musikalische Biografie an: Von der Rockmusik kommend, die klassische Gitarre am Konservatorium streifend, wird er Fan von Tom Praxton einerseits, von Ralph Towner andrerseits. Aber auch Albert Ayler, Miles Davis und Jimi Hendrix zählen zu seinen Idolen.

Mittlerweile steht Boesser-Ferrari für eine völlig neue Ästhetik und Klangsprache, die sich zwischen "aufregend schönen Stimmungsbildern" (Deutsche Welle) einerseits, und "ernster, bisweilen impressionistisch malender Musik..." (Die Zeit) bewegt.

Sein Programm umfasst eigene Kompositionen, sowie Jazz-, Rock- und Folktitel, die in firrenden Klang-Kaskaden oder raffinierten, percussiven Grooves verpackt daherkommen. Er schreibt auch Musik für Theater (Theater Basel, Schaubühne Berlin, Neumarkt Zürich, Nationaltheater Mannheim u.a.).

"Fernab von gängigen Wiederholungsformen hat sich hier ein merkwürdiger Erzählstil entwickelt, spannend wie Märchen mit unverhofften Wendungen und unsicherem Ausgang" schreibt Ulrich Olshausen in der FRANKFURTER ALLGEMEINEN ZEITUNG und der amerikanisch GUITAR PLAYER notiert "...tapestries, that alternative between delicate counterpoints and tight...".

Boesser-Ferrari spielte zusammen mit Ralph Towner, Marc Ribot, Marc Ducret u.a.

 

 

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